Nach dem zweiten Interview geht es nicht weiter

„Ich werde regelmäßig zum zweiten Interview eingeladen, doch dann geht es nicht weiter.“ Gar nicht so einfach.

Das Angebot stimmt offenbar. Denn nur jemand, der den Job auch machen kann, schafft es in die zweite Runde. Also sind es die Nuancen, die andere Kandidaten vorbeiziehen lassen.

Eine der üblichen „Verdächtigen“ ist #Sprache.

Formulierungen vermitteln Sicherheit, Zuversicht, Kompetenz, Selbstvertrauen. Oder eben auch nicht. Deshalb lohnt es sich, den eigenen Sprachgebrauch zu reflektieren. Hier sind drei Beispiele, wie Sprache in die eine oder andere Richtung den Ausschlag geben kann.

Ich vs. Man

Der Klassiker – viele Bewerber sprechen ungern von sich selbst. Doch Man-Formulierungen sorgen dafür, dass wenig Verbindlichkeit entsteht und subtrahieren von der eigenen Kompetenz. Also: Mut zum ‚Ich‘.

Tun vs. Müssen

„Ich muss noch…“ Und schon landen Sie in der Schublade ‚Zwang‘. Jemand, der muss, will nicht. Besser: „Ich mache…“

Positiv vs. Negativ

Valenzen sind eine viel unterschätzte Wirkweise von Sprache. Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich – um das vielzitierte Beispiel zu nehmen – von einem Problem oder einer Herausforderung spreche. Achten Sie darauf, dass Ihre Worte emotional positiv konnotiert sind.

Auf welche Gründe tippen Sie, wenn es nach einem Zweitinterview regelmäßig nicht weitergeht?

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